
The Company:
Die neue Performance der Aspara Company nutzt multimediale Elemente als festen Bestandteil des storytellings. Aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung in der Umsetzung von Performance-Projekten traut sich die Aspara Company mit dieser Produktion an eine große technische und darstellende Herausforderung: der Verschmelzung von realem und virtuellem Spiel.
Seit 2000 realisiert die Aspara Company spartenübergreifende Performance-Projekte für Bühne, öffentlichen Raum und Installation. Die Gründer Sophie Paratte, Martin e Greil und Armin Sengenberger, die seit ihrer Studienzeit am „The Liverpool Institute for Performing Arts“ miteinander arbeiten, ließen sich vom Bauhaus der 20er Jahre inspirieren und lassen in ihren Produktionen zeitgenössische Kunsttendenzen und gesellschaftliche Strömungen einfließen. Als erfahrene Bühnen- und Multimedia-Performancegruppe, die innovative Ideen professionell umsetzt, gehört die Aspara Company mittlerweile zum festen Bestandteil der kulturellen Landschaft Vorarlbergs.
Sophie Paratte
Ihre Qualität als Tänzerin und Choreographin erlangte Sophie Paratte durch die Ausbildung am Liverpool Institute for Performing Arts sowie in der Schweiz und Frankreich. Als Tänzerin arbeitete sie mit Stephen Koplowitz (Dance Umbrella 98), Paula Hampson, Andrea Buckley und Common Ground Sign Dance Theatre. Nach dem Projekt „The Millennium Gap“ wurde sie als Choreographin für das LEAP Festival Liverpool eingeladen und kreierte „Human Speed“ für das Liverpool International Festival of Dance Improvisation 2000. Im selben Jahr war sie Co-Gründer der Veranstaltung „SundayBeat“ des „Cabaret Surreal“ in England unter der Leitung von Ralph Ganza. Im Jahr 1999 gründete Sophie Paratte Aspara Company. Als künstlerische Leiterin des ersten Projekts „Vacuum Timeline“, hat sie auch alle anderen Aspara Stücke choreographiert. Innerhalb von Aspara beschäftigt sie sich nicht nur mit Tanz, sondern auch mit Video Projektionen und digitaler Animation. Als Gastlehrerin unterrichtete sie an der Liverpool John Moores University und dem Liverpool Institute for Performing Arts. Ihr Solostück „Humanoscape“ wurde Juni 2003 im Théâtre L’Usine Genf uraufgeführt und 2004 in England präsentiert.
Martin e Greil
Der Weg des österreichischen Martin e Greil führte Ihn von Diplomen in Klassischer Musik, Jazz und Fusion über Design zum Forschungsbereich der experimentellen Musik. Nach dem Abschluss des Liverpool Institute for Performing Arts (LIPA) in Performance Design, hat sich Greil europaweit als Performance Künstler im audio-visuellen Bereich etabliert. Er ist Mitglied des Colin Fallows Ensemble (UK), hat seine eigenen Projekte in England und Österreich (A LifeX98, The Millennium Gap) aufgeführt. Er wurde eingeladen, die Soundinstallation für das 2002 Im-puls Festival, das die Feuerinstallation von Cie Carabosse begleitet hat, zu komponieren. Andere Projekten wurden in Bulgarien, Italien und anderen europäischen Ländern aufgeführt. Greil veröffentlichte verschiedene CD‘s (Spheres, Resuscitation, The Mono Chamber) und erscheint auf unterschiedlichen Soundart Kompilationen, z.B. Hope, Null oder Zero (mit Yoko Ono). Martin e Greil war „assistant fellow“ in Sound an der John Moores University und hat Sound und Design am Liverpool Institute for Performing Arts sowie an der Fachhochschule Dornbirn unterrichtet. Greil ist ein Gründungsmitglied von Aspara und seit 2001 Co-Leiter der Company. Er hat die Soundtracks für alle bisherigen Projekte geschrieben. Martin e Greil war von 2005 bis 2007 Obmann des TiK in Dornbirn.
Rusty Lester – Tanz (Memo):
(geb. 1956), Tanzpädagoge (B.A. in USA). 1976 begann er sein Tanzstudium in den USA. Es folgten Auftritte mit verschiedenen Tanzkompanien, u.a. auch mit der von ihm mitbegründeten "New Moves Dance Company“.
Nach seiner Übersiedlung nach Deutschland begann er ab 1984 als Dozent an der Schule für Tanz und Therapie in Monheim zu unterrichten. Von 1987–1990 leitete er die von ihm mitbegründete Tanzabteilung des Zentrums für Tanz und Therapie in Köln. Bis 1997 wirkte er in zahlreichen Produktionen als Tänzer/Choreograph (mit Frey Faust, Donna Perilli, Eva Gueke, u.a.) mit.
Seit 1991 leitet er auch Performance Projekte.
Taiji und Qigong studiert er seit mehreren Jahre; u.a. hat er eine Ausbildung abgeschlossen (Schule für Taiji & Qigong, Zürich).
In Verbindung mit seinem Tanztechnik-Stil hat er daraus einen neuen Tanzstil entwickelt, den “Taiji-Tanz“.
Robert Kahr - Schauspiel (Alois Kabel):

Robert Kahr; geb. in Hard Vorarlberg. Ausbildung zum Chemielaborant, verschiedene Tätigkeiten als Bühnenmaler und Bühnenarbeiter, Schauspielschule Krauss in Wien, Schauspielseminar bei Walter Lott, u.a. LT (Vlbg.), TaK (Liechtenstein), Projekttheater (Vlbg.), Bregenzer Festspiele, Theater Kosmos (Vlbg.), Theater zum Fürchten (Wien), Ensemblemitglied u.a. hier:
Schauspielhaus (Graz), Ensembletheater (Wien), Stadtpark Theater (Graz), Theater
Brett (Wien), Die Kiste (Tirol / Vlbg.),Theater Phoenix (Linz), seit 2009 Leitung Theater Wagabunt
Mirjam Steinbock – PR/Management
Mirjam erlernte nach dem Abitur das Goldschmiedehandwerk und absolvierte eine zweite Ausbildung im kaufmännischen Bereich. 2007 entdeckte sie den Zeitgenössischen Tanz für sich und tauchte neben dem Amateurtanzen auch organisatorisch in die Kunst- und Kulturszene ein. Sie sammelte Erfahrungen beim Feldkirch Festival, beim tanz+ Festival in Liechtenstein und im KUB Bregenz. 2008 übernahm Mirjam die Produktionsleitung der tanz kollektion von netzwerkTanz Vorarlberg, seit 2011 ist sie Geschäftsführerin des Vereins. Mirjam unterstützt bei Festivals und in der freien Tanzszene in Produktion und Management.
Armin Sengenberger

Armin Sengenberger (Germ./Europa) machte seinen Abschluss in Acting/Community Arts am Liverpool Institute for Performing Arts. Er ist in Deutschland freier Schauspieler, Sänger und Künstler. Er arbeitete u.a. mit dem Jungen Landestheater Bayern zusammen und übernahm in verschiedenen deutschen Spielfilmen und Fernsehproduktionen verschiedene Rollen. Aktuell übernimmt er die gesangliche Hauptrolle bei einem bekannten, süddeutschen Tournee- und Musik- theater, „Bambolero – Die Lokalkomödie“. Als Musik- er produziert Sengenberger sowohl Soundtracks als auch anspruchsvolle Popsongs, denen er seine Gesangsstimme leiht. Einen seiner Texte nahm die Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichts auch als Gedicht in deren offizielle Buchveröffentlichung zur Erfassung der deutschen Lyrik 2004 auf. Bei Aspara Company erweiterte er sein Bewegungs- und Tanzvokabular. Armin Sengenberger ist ein Gründungsmitglied von Aspara und seit 2001 Co-Leiter der Company.
Martin Rein: Technik
Mirjam Steinbock: Management